Zur Person Hans Salentin

22. Juni 1925 geboren in Düren

ab 1936, Besuch des Dürener Gymnasiums; rege förderliche Kontakte zu den Kunstlehrern Josef Offergeld und Walter Recker

1943, Verpflichtung zum Kriegsdienst an der russischen Front

Juni 1944, gerät in Kriegsgefangen-schaft, Transport nach Sibirien

August 1945, Heimkehr nach Düren
als Schwerkranker

1946, Verkauf erster Bilder in Düren

1947 – 1949, Besuch der staatlich anerkannten Malschule von Jo Strahn in Düsseldorf-Niederkassel

1950 – 1954, Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie; u. a. mit Heinz Mack, Otto Piene, Raimund Girke

1954, Referendariat als Kunsterzieher am Dürener Gymnasium; Umzug nach Köln

1955 – 1959, Kunsterzieher am altsprachlichen Gymnasium Köln-Mülheim

1955 – 1958, Salentin, Mack, Piene arbeiten in Düsseldorf-Bilk im gemeinsamen Ateliergebäude

1957 entsteht der Name ZERO im Rahmen der Abendausstellungen; H. S. nimmt bis 1965 an Ausstellungen von ZERO teil

1957, Mitglied in der „Gruppe 53“

1959 – 1976, Unterricht am Schiller-Gymnasium, Köln-Sülz

1959, Heirat mit Ursula Hansen

1962, erste Einzelausstellung bei Schmela in
Düsseldorf

1976, Mitglied im Deutschen Künstlerbund

1977, H. S. wird zur dokumenta 6 nach Kassel eingeladen

1981 – 1989, Rückzug vom Kunstbetrieb aus
gesundheitlichen Gründen

1995, Wiederaufnahme des plastischen Gestaltens
Zuletzt arbeitete Hans Salentin zurückgezogen und konzentriert in seinem Haus in Köln-Marienburg. Er spricht von 100.000 Blättern als Lebenswerk.